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Stadt Zürich: Geschädigte werden von der Stadt wieder im (Kunst-)Regen stehen gelassen

Wasserrohrbruch 28. März 2013 - Zürich„Wir empfinden es als unerträglich, dass wir bis zum heutigen Tag seitens der Stadt Zürich nicht zu diesem Vorfall kontaktiert worden sind“, steht in einem Offenen Brief an die Stadt Zürich – die „Opfer des Wasserrohrbruchs sind schockiert“ – was nur soviel bedeutet, dass die ‚liebe‘ Stadt Zürich erneut BürgerInnen zu Schaden kommen und diese mit den von ihr verursachten Problemen (nur) grosszügig im Stich lässt (Anm.: Woher kenn‘ ich das bloss???). Nur Ausreden gibt es wieder reichlich und gratis und selbstverständlich auch wieder die ‚offizielle‘ Feststellung, dass die Stadt in jeder Hinsicht korrekt gehandelt hätte. Das ist Standard in Zürich – die Argumente der Gegenseite sind – wie immer – wertlos, die Floskeln und die Sprachregelungen der Stadt wieder die Selben. „Schockiert“ ginge ja noch – der Tages-Anzeiger wollte wohl einfach nicht „wütend“ schreiben, was sicherlich treffender und nachvollziehbar wäre, resp. den Nagel wohl satt auf den Kopf treffen würde.

Im Prinzip darf man generell annehmen, dass der Zürcher Stadtrat direkt ‚vom Papst abstammt‘ – denn dieser macht ja bekanntlich (gottgleich) auch niemals Fehler. Die Fehler machen nur immer die Anderen – vorzugsweise die Opfer, welche meist nicht mehr die Mittel haben, sich adäquat zu wehren. Die Argumentation der Stadt Zürich gegenüber den Opfern ist einfach immer wieder ein beispielloser, unsozialer Affront – egal, ob Ausländer auf dem Polizeiposten zusammengeschlagen werden, ob einem Pfarrer zu Unrecht in Polizeigewalt das Knie gebrochen wird, Unschuldigen mit Dienstfahrzeugen ein Bein abgefahren wird, Geschäftsbetriebe durch eine kriminelle Organisation innerhalb der Stadt Zürich illegal geschlossen werden, ein Finanzvorstand lügt und die Gegenseite öffentlich mit „die Alte ist nicht mehr ganz richtig im Kopf bezeichnet“ beschimpft (etc., etc., etc.) oder eben ein mangelhaft gewartetes, über 100-jähriges Wasserrohr der Stadtwerke bricht und während eineinhalb Stunden Gebäude, Wohnungen, parkierte Fahrzeuge und Umgebung flutet. In Zürich kann das alles passieren und die Opfer müssen primär den Beweis ihrer Unschuld an solchen Vorfällen erbringen – so billig (um nicht zu sagen dreckig) verhält sich die Exekutive der Stadt Zürich. Und weil’s die liebe Stadt Zürich ist, sind geneigte Medien – wie die TAMEDIA – kadavergehorsam ‚bei Schritt‘, um die Sichtweise der Stadt in der Öffentlichkeit so lange durchzudrücken, bis diese ‚richtig sitzt‘ – völlig unkritisch und unreflektiert – Faktenverweigerung inklusive. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit funktionieren in Zürich (und wohl bis an die Schweizer Grenzen, denn Bundesbern schaut jeweils taubstumm zu) überhaupt nicht mehr.

Es besteht keine Chance darauf, dass der permanent fehlleistende Zürcher Stadtrat – mit einer völlig überforderten Stadtpräsidentin an der Spitze (die sich zum vorliegenden Vorfall noch nicht ein einziges mal öffentlich geäussert hat!) – je einmal Fakten reflektiert, sich für begangene Fehler entschuldigt, Verantwortung übernimmt und kulant eine unbürokratische Problemlösung anbietet; Das ist in Zürich ganz einfach undenkbar. Da kann die rot-grüne Sozialisten-Regierung von Zürich noch lange die schönen Worte ‚verkaufen‘ und Maschinengewehr-Salven von Worthülsen abliefern; Die Realität sieht wie immer anders aus. Gravierend anders. Es ist einfach stossend, wie unverantwortlich die Stadt Zürich sich im Streitfall (den es eigentlich gar nicht geben dürfte) zeigt und diese verachtende, diskriminierende Praxis immer und immer wieder zur Anwendung kommt. Es ist ganz einfach krass, wie die Öffentlichkeit medial im Bezug auf die tatsächliche Wahrheit jeweils nach Strich und Faden manipuliert und verarscht wird. Das ist keine verantwortungsvolle, professionelle Politik, sondern die bühnenreife Inszenierung eins korrupten Super-Saftladens

Nach-Wasserrohrbruch-Mehrere-hunderttausend-Franken-SchadenAm Donnerstag, 28. März 2013 barst um fünf Uhr morgens an der Uetlibergstrasse beim Manesseplatz in Zürich eine Druckwasserleitung der Wasserwerke der Stadt Zürich. Wasser schoss zeitweise mit einer Fontäne bis hundert Meter in die Höhe und ergoss sich über die anliegenden Mietshäuser (und geparkte Fahrzeuge), wo es Wohnungen flutete und zahlreiche Keller überschwemmte. Hier eine Videoaufnahme (oder hier) eines Anwohners, der dieses beinahe 90 Minuten dauernde Spektakel filmte. Die Unmengen von Wasser drangen in zahlreiche Wohnungen und Autos ein, zerstörten das Hab und Gut der Besitzer oder Geschäftsinhaber und beschädigte gar zwei direkt anliegende Mietshäuser bis zur Unbewohnbarkeit.

Ein Desaster für die Betroffenen in einer Stadt, wo der Leerwohnungsbestand seit Jahren weiter unter einem Prozent liegt und die Wohnungssuche die perversesten Blüten treibt; Wohnungsnot heisst das Problem in Zürich schon seit Ewigkeiten und die Politik ist unfähig (oder tatsächlich unwillig) daran etwas zu ändern, da ein grosser Bestand der Mietswohnungen, der wild damit spekulierenden Finanzindustrie (welche in Zürich Steuerfreiheit geniesst) gehört, die in Zürich das Sagen hat. Die von Stadt- und Gemeinderat produzierte ‚warme Luft‘ hätte man ggf. verwenden können um die durchfeuchteten und zerstörten Wohnungen in Rekordzeit zu trocknen. Die Stadt Zürich hat eine unsichtbare Stadtpräsidentin, die lieber hochbezahlte Fachkräfte vorschickt, als sich selbst mit irgendwelchen Problemen, deren Bewältigung zu Ihrer Rolle gehören würde, auseinanderzusetzen – also kann man diese ‚Chefin‘ auch gleich in der Pfeife rauchen. Wie dumm klingt also Folgendes;

„Wir haben geglaubt, es wäre alles auf gutem Weg“, sagt WVZ-Direktor Erich Mück. Man habe sich um die Leute gekümmert. Er räumt aber ein: «Vielleicht hätten wir transparenter machen sollen, dass auch die Versicherungsleute (Anm.: das sind die Leute, welche nur den Zeitwert der beschädigten Einrichtung ersetzen wollen), die mit den Bewohnern geredet haben, im Namen der Stadt agierten (Anm.: Haben diese Leute vergessen, dies zu erwähnen?). Und wir hätten schneller auf die Leute eingehen sollen. „Die Kommunikation mit den Betroffenen sei aber nicht immer ganz einfach. Die einen haben nur eine Postfachadresse hinterlassen, von anderen haben wir nur eine E-Mail-Adresse, wieder andere können wir per Mobiltelefon erreichen.“

Die TAMDIA schreibt, dass sich der zuständige Stadtrat Andreas Türler „nun“ – jetzt wo die Angelegenheit politische Dimensionen angenommen habe“ – um die Angelegenheit kümmern werde. Die „politischen Dimensionen“ konnte also nicht ‚geschickt‘ vermieden werden, indem man die Geschädigten einfach ignoriert – dumm gelaufen! „Nun“ – frage ich da bloss? Wenn man sich um die Leute gekümmert hätte (wie Mück behauptet), wäre ja wohl kaum ein Offener Brief nötig gewesen, worin man sich zu recht beschweren muss, dass sich die Stadt eben nicht um die Geschädigten kümmere – logisch, oder? Und die Stadt „denkt“ wieder einmal, resp. „glaubt“, d.h. weiss es nicht – Hiiilfeee! Die Stadt „denkt“ und „glaubt“ natürlich jeweils nur zu ihren Gunsten – das muss klar sein. Das Anliegen der Geschädigten wird nicht miteinbedacht:

„Die Geschädigten erleiden neben dem Verlust liebgewonnener Sachen und allen Unannehmlichkeiten des monatelangen Lebens in einem Provisorium auch noch eine erhebliche finanzielle Einbusse. Es stünde der Stadt Zürich trotz des Fehlens einer entsprechenden Rechtspflicht gut an, sie wenigstens davor zu bewahren.“

Der Stadt Zürich stünde noch Vieles gut an – d.h. aber nicht, dass dies auch reflektiert, geschweige denn je umgesetzt wird. „Die Leitung ist aus dem Jahre 1894“ ist die offizielle Entschuldigung der reichen Stadt Zürich, die mit den eingenommenen Steuergeldern für Infrastruktur und Sicherheit ihrer Bewohner aufzukommen hat, jedoch folglich den Unterhalt der Infrastruktur grobfahrlässig vernachlässigt. Geborsten ist diese alte Leitung nur an einem Punkt – was ist mit dem Rest der 1894er-Leitung im Rest der Strasse? Bekommen morgen andere Hausbewohner auch noch eine ‚Gratis‘-Dusche und können sich von ihrer sozialen Integration verabschieden? Wieso klappt der Unterhalt einer über 100-jährigen Leitung in Zürich nicht? Diese Argumentation würde mich nicht wundern, wenn wir in den USA (wo die ganze Infrastruktur, wegen massiven Kriegsschulden, extrem verlottert) oder in einem Drittweltland lebten – aber im elitären Zürich? Wer macht da seine Hausaufgaben nicht – der zuständige Stadtrat, der Chef der Wasserversorgung, die Stadtplaner oder gar die Stadtpräsidentin? Die Geschädigten, leben seither teilweise in einem Provisorium und die Stadt hilft ihnen nicht dabei, eine neue Wohnung zu finden. Und schon wieder ist auch von „ungeschickter Kommunikation“ seitens der Stadt Zürich die Rede – etwas, das nachweislich in Zürich auch Standard ist, wenn Behörden Probleme zu lösen haben; Sich in Sachen Krisen-Kommunikation ungeschickt zu gebahren ist scheinbar eine Kernkompetenz der Stadt Zürich.

„Letzte Hoffnung“ sei für die Geschädigten nun der Stadt- und Gemeinderat – das kann einem wirklich leid tun. Der Stadtrat versucht ja bereits (offensichtlich) die Angelegenheit unter den Teppich zu kehren und sich – wie gewohnt – aus der Verantwortung zu stehlen. Der Gemeinderat wird (erfahrungsgemäss) unbesehen gegen eine GPK- oder sonstige Untersuchung stimmen, wenn das so ‚bestellt‘ wird und somit uneingeschränkt die Sicht des Stadtrats unterstützen; Beamte schützen sich gegenseitig, denn dazu sind sie scheinbar da, d.h. notfalls ist auch noch die ‚Justiz‘ mit von dieser Partie. Ein neues Beispiel, dass David gegen den Zürcher Goliath keine Chance haben wird; Die Klagen der Opfer werden auch hier mit der Zeit in der medialen Gegenpropaganda untergehen – dies habe ich selbst erfahren. Am Schluss stehen die Geschädigten dann als ewige Querulanten da oder werden gar noch kriminalisiert, falls sie sich lautstark zur Wehr setzen sollten; Wundern würde mich das sicherlich nicht. Was die Stadt – wie immer vermeiden will – ist, dass eine unerwünschte Präjudiz geschaffen wird – ‚billiger‘ gehts nicht mehr. Und nur um genau das geht es letztlich immer; Zahlen darf man – rausbekommen tut man aber nichts.  Die Vermeidung von Fairness und Rechtsstaatlichkeit ist eine Symbiose eingegangen und die heisst Zürich. 

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Die Wünsche und Vorsätze der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch für 2013

OFFENER BRIEF

Sehr geehrte Frau Stadtpräsidentin Mauch

Corine Mauch3Was Sie hier sagen, stimmt eigentlich – nur leider sind bei Ihnen ‚Schein‘ und ‚Sein‘ nicht wirklich im Gleichgewicht, weshalb wir auch nicht sehen können, von welcher gut gemachten Arbeit Sie zu sprechen versuchen? Zumindest uns haben Sie (schriftlich vollumfänglich dokumentiert) vorsätzlich und in bösartiger Weise geschadet – so haben Sie mindestens in unseren Augen keine gute Arbeit gemacht, dafür aber eine erbärmliche Show abgezogen.

Kunst und Kultur scheinen das zu sein, was Sie prioritär interessiert. Dass der durchschnittliche ‚Büezer‘ und die einfachen BürgerInnen von Zürich nur stellenweise etwas davon haben, haben Sie auch nach einigen Jahren Amtszeit scheinbar immer noch nicht begreifen dürfen? Und von ’schwuler Kultur‘ halten Sie als Lesbe wohl rein gar nichts – ist deshalb auch in erschreckender Weise festzustellen, dass nun auch noch die letzten ’schwulen Institutionen‘ in der Stadt Zürich dicht machen, resp. Zürich in dieser Hinsicht nun absolut verödet – „…sehr geehrte Damen und Damen, sehr geehrte Herren und Herren…“ ???

Wie wir aus einschlägigen Kreisen erfahren haben, sparen sich die Zürcher Schwulen ihr Geld, um an Wochenenden in echten Metropolen wie Berlin, Amsterdam, London oder Barcelona reisen zu können und es dort auszugeben – weil Zürich in dieser Hinsicht nun rein gar nichts mehr zu bieten hat – resp. dorthin wo ’schwule Kultur‘ (ohne subtile Diskriminierung) weiterhin willkommen ist. Dass Ihnen das nicht aufgefallen zu sein scheint, ist offensichtlich. Durch Ihre diesbezügliche und nachlässige Untätigkeit enziehen Sie der Tourismus-Destination Zürich eine wichtige Gruppe, hoher Kaufkraftklasse und die entsprechende, internationale Wahrnehmung. Aber auch generell scheint der Gemütlichkeit in Zürich ein Ende beschieden, wie solche Schlagzeilen immer mehr beweisen. Und jedes mal, wenn der Stadtrat für etwas kritisiert wird, heisst es ohne nachzudenken; „Der Stadtrat weist die Vorwürfe entschieden von sich“ – wahnsinnig ‚reflektiv‘ ist das nicht und wir hätten gar Dokumente, wo eine solche Aussage krass Lügen gestraft wird. Finden Sie das clever, Frau Mauch?

Das Wohnungsproblem können scheinbar auch Sie nicht entschärfen; Wenn Sie schon sagen, dass 75% des Wohnungsbestandes in ‚privaten Händen‘ (sprich: nicht steuerzahlende ‚Finanzindustrie‘) sind, dann haben Sie wenigstens etwas erkannt; Dass Euer ‚Alibi‘-Engagement, dieses Problem entschärfen zu wollen, ein klassischer Treppenwitz ist – ganz speziell mit einem Zeithorizont bis 2050. Bis dahin werden nur noch die vagen, unbefriedigenden Erinnerung (falls und wenn) an Ihre Amtstätigkeit übrig geblieben sein. Oder anders gefragt; Rufen Sie die Feuerwehr erst nächste Woche, wenn ihre Hütte heute brennt?

„…wenn jemand zuviel verdient…“ als Argument anzuführen, ist schlicht überheblich. Sie verdienen in jedem Fall viel zu viel, wenn die Deutsche Bundeskanzlerin mit rund EUR 16’000 monatlich auskommt, während Sie mit weit weniger Verantwortung und Engagment über CHF 22’000 von unserem Steuergeld einsacken. Sogar die Hälfte Ihres heutigen Lohnes wäre noch deutlich zuviel, da Sie, seit Sie im Amt sind, dieser Stadt nichts, rein gar nichts bemerkenswertes geben konnten und aller vagen Voraussicht nach auch nicht hinterlassen werden. Ausser vielleicht die Erweiterung des Kunsthauses (ggf. noch der Hafenkran) – ebenfalls mit Steuergeldern – aber das hatten wir ja schon. ‚Miete‘ (von der Sie ja keine zahlen, da Sie in Familieneigentum am Züriberg wohnen) sollte sich nicht am Verdienst ausrichten (übles, sozialistisches Gedankengut), sondern an einer sozialen, fairen Gewinnspanne für die überwiegend privaten Wohnungsbesitzer in Zürich; Ihr müsst dem augefälligen Missbrauch auf dem Zürcher Mietmarkt politisch einen Riesenriegel schieben – sonst nichts. Beispielsweise ‚Quartierüblichkeit‘ abschaffen, transparente Mietzinsgestaltung einführen, Luxussanierungen rechtlich unterbinden, den Abriss von sanierbarem Wohnraum verhindern und z.B. Mieterwechsel auf jedes Monatsende ermöglichen. Aber der Zürcher Gemeinderat prügelt sich (wer einmal auf der Zuschauertribüne Platz nahm, weiss welch undisziplinierter Haufen einem da entgegenschwillt) verbal lieber um Bagatellen und gibt sich der politischen Lächerlichkeit preis. Das diktatorische Marktmonopol der Privaten muss gebrochen werden – das entschärft die Wohnungsnot und den krassen Missbrauch der MieterInnen in der Stadt Zürich entscheidend. Und vielleicht sollte die Verwaltung aus einigen prestigeträchtigen Bauten im Stadtzentrum ausziehen um mit diesen auf dem freien Markt generell zu beginnen, Renditen zu Gunsten der SteuerzahlerInnen zu erwirtschaften, während die meisten von Euch im massiv verfügbaren, billigen Büroraum in der Peripherie genauso gut Eure ‚Dienstleistungen‘ für die BürgerInnen erbringen könnt?

Was total nervt, ist Ihr unaufhörliches Gerede – und die Verbreitung falscher Fakten – von der sog. ‚2000-Watt-Gesellschaft‘. Zürich verfügt über einen Gemeinde-, Kantons- und Regierungsrat (darunter Physiker und UmweltnaturwissenschaferInnen), die allesamt, nachweislich (auch auf Anfrage hin) von Technologie, Forschung und Entwicklung keine Ahnung zu haben scheinen und somit klassisch als Dilettanten bezeichnet werden müssen. Innovationen sind von dieser Seite keine zu erwarten, jedoch der Weiterritt auf dem falschen Pferd – dies alles erneut mit einem utopischen Planungshorizont bis 2050 – wo auf der anderen Seite jedem Trendforscher klar ist, dass sich bis dahin die Zeichen noch x-mal ändern werden. Und Ihr wollt die Faktenausblenderei bis dahin verbissen beibehalten?

Ihre Stellungnahmen, wie „Weder noch.“, charakterisieren Ihre Geisteshaltung auf’s Schlimmste; Unfassbar, versucht diplomatisch bis zum Schlechtwerden – und nach wie vor – profillos. Sie bestätigen das Klischee Ihrerselbst.

Wenn Sie erwähnen, dass Anwohner „Ruhe und Schutz“ wünschen und benötigen, scheinen Sie z.B. uns gänzlich vergessen zu haben; Wir können Euren Staatsterror gegen uns schriftlich, ausführlich und umfassend dokumentieren. Oder glauben Sie, wir leben heute im Ausland, weil wir in Zürich in Ruhe gelassen und unsere Bürgerrechte mit funktionierender Rechtsstaatlichkeit und Demokratie geschützt wurden? Das Gegenteil ist der Fall. Hören Sie also auf die TAGBLATT-LeserInnen bewusst an der Nase herumzuführen und vollzulabern, resp. hören Sie auf Märchen zu erzählen. Offensichtlich unterstützt man Sie aus anderen Kreisen dabei, wie dieser Blogbeitrag „Die verlogenen Machenschaften des Schweizer Medienkonzerns TAMEDIA“ ggf. nahe legen könnte.

„Mein Beruf ist Politikerin.“ Wer hat Ihnen denn diesen Floh ins Ohr gesetzt? Respektive hätte uns eine Aussage wie „Mein Beruf ist Volksvertreterin“ dann doch erstaunt. Sie sind keine Politikerin/Volksvertreterin – das können wir amtlich belegen. Sie sind ein unehrlicher, verkrampfter Machtmensch, der sich Staranwälte vom Steuerzahler finanzieren lassen muss, um begangenes Unrecht gegenüber Ihren ‚Unteranen‘ möglichst nicht öffentlich eingestehen zu müssen. Das machen wahrhafte, authentische VolksvertreterInnen ganz einfach nicht. „Respekt für das Andere…“ – hier darf nun also doch herzhaft gelacht werden…! Solche Aussagen von Ihnen lösen (speziell bei gegenteilig ‚Betroffenen‘) schlicht nur Kopfschütteln aus.

Frage Tagblatt: „Was wünschen Sie sich für 2013?“
Corine Mauch: „Dass es uns gelingt, zusammen die angesprochenen Herausforderungen auf sozialverträgliche Weise zu lösen. Und ganz allgemein, dass die Leute in Zürich zufrieden sind und dass es ihnen gut geht.“

Stimmt – gelungen ist Ihnen das bisher noch nicht. Somit müssen wir Ihnen Eines mit Sicherheit zugute halten: Sie haben die Kunst des Blabla-ismus in Ihrer bisherigen Amtszeit zur Hochform auflaufen lassen. Herzliche Gratulation. Die Herausforderungen mit beweisbarer Behördenkriminalität haben Sie – nach wie vor und mit Sicherheit – nicht im Griff, resp. in „…sozialverträglicher Weise gelöst.“ Die Konsequenzen unseres Riesenfrusts darüber haben Sie am eigenen Leib erfahren, resp. werden Sie wohl ein Leben lang begleiten – weshalb sonst, müssten Sie z.B. sonst unsere eMail-Adressen sperren zu lassen, statt sich mit uns (ehemaligen) Bürgern von Zürich zu befassen? Mit solchen Aktionen signailisieren Sie nur plakativ Bürgerferne und elitäre Abgehobenheit. Das wäre vermeidbar gewesen, hätten Sie nur ein einziges mal mit uns gesprochen, aber das wollten Sie – trotz hier reproduzierter, schöner Worte und Aktionen wie dieser – nie. Anscheinend hätten Sie anzunehmernderweise wohl lieber Gift gefressen, als je mit uns persönlich ein Wort zu wechseln. Denken Sie ernsthaft, dass wir heute in Brasilien – einem Drittweltland – leben, weil wir in Zürich so „zufrieden“ waren und es uns so „gut ging“? Wir sind – nach wie vor – nicht der Meinung, dass der Übergriff Stadt Zürich auf uns, als erledigt betrachtet werden kann – dazu müssten Sie schon Hand bieten, was Sie aber offensichtlich weiterhin verweigern; Persönliches lässt sich nicht mit ‚Knebelverträgen‘ lösen, was Ihnen Spezialisten mit Sozialkompetenz sicher bestätigen könnten.

Aus diesem Grund können wir Ihren Worten mit gespaltener Zunge auch nichts Erwärmendes abgewinnen, denn was Sie auch gut können, ist mit vollständig entleerten Worthülsen wild um sich schmeissen – landläufig nennt man diesen Vorgang die Produktion ‚warmer Luft‘. Bestenfalls. Frau Stadtpräsidentin Mauch, machen Sie doch endlich Ihre Hausaufgaben, statt zu versuchen die BürgerInnen Zürichs verbal und medial unter ‚Valium‘ zu setzen. Werden Sie endlich authentisch und wenn Sie Schwule schon hassen, sagen sie es ihnen ehrlicherweise direkt, statt ihnen ein ‚X‘ für ein ‚U‘ vorzuspielen/-machen – genauso direkt wie Sie einem von uns, damals am Stadelhofen „Gay!“ zurufen konnten, als die legalen Kameras der Medien kurz wegschwenkten, die illegalen, unbewilligten Kameras der StaPo jedoch versteckt weiterliefen, wie die DVDs im Dossier der Staatsanwaltschaft wunderschön dokumentieren.

Was wir Ihnen für 2013 wünschen?
Das mindestens eine fähige Gegenkandidatin, ein fähiger Gegenkandidat gegen Sie ins Rennen ums Stadtpräsidium steigt, welche(r) Ihnen bereits beim ersten, geäusserten Satz den ‚künstlichen‘ Boden unter den Füssen wegzieht – so, dass wir alle getrost darauf verzichten können, Sie 2014 erneut für eine weitere Amtszeit ertragen zu müssen. Ein Gefühl, welches sich immer dann bemerkbar macht, wenn Sie die mediale Bildfläche betreten, setzt sich aus den ersten zwei Buchstaben Ihres Vor- und Nachnamens zusammen: Ein völlig betäubendes, apathisches COMA (ist Englisch – wie „Gay!“ – und Englisch beherrschen Sie als US-Bürgerin ja schliesslich), das Sie unaufhörlich über Zürich hereinbrechen lassen.

Mögen Ihre Tage in der Volkspolitik hoffentlich bald gezählt sein. Wir wünschen uns Zürich als bürgerliche, freiheitliche Stadt – nicht als kaltschnäuzig-verlogenen, rot-grünen Sozialistensumpf mit polizeistaatlichen Ambitionen.

Freundliche Grüsse
von Ihren liebstgehassten Schwulen im Zwangsexil

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